Glaubenskurse sind strukturierte Bildungsangebote, die Menschen systematisch in die Grundlagen des christlichen Glaubens einführen. Sie haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Baustein der religiösen Erwachsenenbildung in Deutschland entwickelt. Als zum Glauben hinführende elementare Kurse sind sie auch ein „missionarisches Bildungsangebot“, das Menschen in verschiedenen Lebenssituationen anspricht – vom Suchenden bis zum langjährigen Gemeindemitglied.
Worum geht es bei Glaubenskursen?
Ein Glaubenskurs führt in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen in den christlichen Glauben ein. Je nach Konzeption wird dafür kein oder nur sehr geringes Wissen über den christlichen Glauben vorausgesetzt. Häufig geht es neben der Vermittlung von Glaubenswissen auch um die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen des Lebens und um konkrete Erfahrungen christlichen Lebens in einer Gemeinde oder Gemeinschaft.
Die Bezeichnungen sind dabei vielfältig. Neben Glaubenskurs werden Begriffe wie Glaubensgrundkurs oder Bibelkurs für einführende und vertiefende Angebote benutzt. Diese unterschiedlichen Namen spiegeln auch die Breite der Ansätze wider – von klassischen Katechismus-Kursen bis zu modernen, erlebnisorientierten Formaten.
Was Glaubenskurse besonders macht, ist ihre Niederschwelligkeit. Sie setzen bei den Lebensfragen der Menschen an: Woher komme ich? Was gibt meinem Leben Sinn? Gibt es Gott? Diese existenziellen Fragen bilden oft den Einstieg in eine tiefere Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben.
Die geschichtlichen Wurzeln
In den reformatorischen Kirchen steht Martin Luthers kleiner Katechismus für die Glaubensweitergabe in Schule und Familie. Er kann als die Urzelle eines Glaubenskurses angesehen werden. Diese jahrhundertealte Tradition der systematischen Glaubensvermittlung hat sich kontinuierlich weiterentwickelt.
In der jungen Bundesrepublik Deutschland entwickelte sich religiös-kirchliche Erwachsenenbildung im Zuge einer „Bildungseuphorie“ nach Faschismus und 2. Weltkrieg zunächst schwunghaft, vor allem durch die Gründung von evangelischen und katholischen Akademien und Bildungshäusern sowie den Bildungswerken, aber auch durch Glaubenskurse und Fernstudien.
Ein wichtiger Meilenstein war die EKD-Synode 1988, die sich dem Thema „Christ werden – Christ bleiben“ widmete. Sie war Auslöser für die Entwicklung des Spur8-Kurses, der seitdem permanent weiterentwickelt und von tausenden von Menschen besucht wurde.
Um Glaubenskurse zu fördern, hat die Evangelische Kirche in Deutschland im Jahr 2011 das Projekt „Erwachsen glauben“ gestartet. Dieses Projekt zeigt, wie ernst die Kirchen heute die Bedeutung dieser Bildungsangebote nehmen. Es ist davon auszugehen, dass Glaubenskurse zu einem Standardangebot religiöser Bildung in den christlichen Kirchen werden.
Die großen Kurskonzepte in Deutschland
Alpha-Kurs: Der internationale Erfolgsschlager
Der Alpha-Kurs ist wohl der bekannteste Glaubenskurs weltweit. Ursprünglich wurde er in den 1970er Jahren in der Holy Trinity Brompton Church, einer anglikanischen Gemeinde in London, entwickelt. Alpha wird in 113 verschiedenen Sprachen in über 169 Ländern der Welt angeboten und wurde bisher bereits von 24 Millionen Menschen besucht.
In Deutschland hat sich Alpha fest etabliert. Der Alpha-Kurs wird in über 1200 Gemeinden angeboten und von verschiedenen Gemeinschaften, unter anderen von der katholischen Kirche. Das Konzept ist dabei immer gleich: Der Alpha-Kurs besteht aus einer Reihe von 10 Abenden sowie häufig einem gemeinsamen Wochenende. Die Abende beginnen mit einem gemeinsamen Abendessen, gefolgt von einem Vortrag. Nach dem Vortrag bieten Kleingruppen die Möglichkeit, über das Thema des Vortrages zu diskutieren.
Die Stärke von Alpha liegt in seiner Gastfreundschaft und Offenheit. 80% der Gäste kommen zu Alpha, weil sie eine persönliche Einladung von jemandem erhalten haben, den sie kennen. Der Kurs spricht verschiedene Zielgruppen an: Gemeindemitglieder, die mit anderen Menschen über ihren Glauben und ihre Fragen sprechen möchten. Personen, die erst vor kurzer Zeit Christen geworden sind und sich mit den Kernaussagen des christlichen Glaubens in strukturierter Form auf einer persönlichen Ebene auseinandersetzen wollen. Menschen ohne oder mit geringen Erfahrungen über den christlichen Glauben, die sich für diesen interessieren oder ihn unverbindlich kennenlernen wollen.
Emmaus: Gemeinsam auf dem Weg
Der Emmaus-Kurs hat einen anderen Ansatz. „EMMAUS – Auf dem Weg des Glaubens“ entstand in der Anglikanischen Kirche und wurde durch die AMD und das IEEG Greifswald in Deutschland kontextualisiert und multipliziert. Der Name ist Programm: Im Bibeltext bei Lukas 24 wird beschrieben, wie die resignierten und zweifelnden Jünger Jesus begegnen und im Laufe ihres gemeinsamen Weges Richtung Emmaus in den Glauben hineinwachsen. Die Art, wie Jesus den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus begegnet, wie er auf ihre Fragen eingeht, ihnen hilft zu einem tieferen Verständnis des Glaubens zu kommen, bestimmt die Grundhaltung des Kurses.
Das Kernstück ist der Basiskurs. Der Basiskurs besteht aus 15 Einheiten. Er bietet der Kursleitung eine Einführung in das jeweilige Thema, Einblicke in die didaktische Struktur eines Abends von etwa 90 bis 120 Minuten, Vorschläge für Impulsreferate, vielfältige methodische Zugänge, Kopiervorlagen für Arbeitsblätter.
Was Emmaus auszeichnet, ist seine Flexibilität. Erfahrungen zeigen, dass Menschen davor zurückschrecken, sich zu einem Kurs mit 15 Einheiten festzulegen. Beginnen Sie in der Gemeinde daher mit den ersten fünf Abenden und entscheiden dann in der Gruppe gemeinsam, wie es weitergeht. Stärken des EMMAUS-Kurses sind seine beteiligungsorientierte Herangehensweise, sein kommunikativer Charakter und sein flexibler Lernweg.
Spur8: Der deutsche Klassiker
Spur8 ist ein echter deutscher Glaubenskurs. SPUR8 ist ein Kurs, der in Deutschland entwickelt wurde, evangelischen Geist atmet und vor allem für den Einsatz in Evangelischen/Evangelisch-Freikirchlichen Kirchengemeinden gedacht ist. An sieben Abenden, geblockt an einem Wochenende oder auch als Predigtreihe verwendbar ist SPUR8 der bewährte Klassiker unter den Kursen-zum-Glauben in Deutschland.
Der Aufbau ist klar strukturiert: Spur 8 heißt der Kurs, weil es über 8 Stationen zu den Inhalten des Glaubens geht: Sieben thematische Abende und beim 8. Treffen wird ein Gottesdienst gefeiert. Die Treffen dauern jeweils ungefähr zwei Stunden und bestehen aus jeweils zwei Kurzvorträgen, die durch interessante Bilder illustriert werden, und anschließenden Gesprächsrunden, in denen man seine eigenen Lebens- und Alltagserfahrungen einbringen kann. Fragen des Glaubens sowie persönliche Gedanken und Erlebnisse werden dadurch unmittelbar in Zusammenhang gebracht.
Die Zielgruppe ist bewusst breit gefasst. Dieser Kurs ist gedacht für alle: für Gemeindeglieder, die sich über ihren Glauben vergewissern und ihn vertiefen möchten, für Interessierte, die bisher gar kein oder ein eher distanziertes Verhältnis zur Kirche haben. Ein besonderes Plus: Mit „SPUR8 online“ können Kursteilnehmer/innen auch einen verpassten Abend nachholen.
Stufen des Lebens: Mit allen Sinnen glauben
Stufen des Lebens geht einen ganz eigenen Weg. Bodenbilder aus Naturmaterialien und Alltagsgegenständen erwarten die Teilnehmenden – Bilder, die Erzählungen und Gleichnisse der Bibel ertastbar, plastisch und lebensnah darstellen. Die Bibel mit allen Sinnen erfahren. Ausgehend von diesen Bildern geht es bei Stufen des Lebens weniger darum, etwas zu hören, zu lernen und aufzunehmen, sondern darum, sein eigenes Leben mit dem Leben der biblischen Figuren ins Gespräch zu bringen und so ganzheitlich angesprochen zu werden.
Die Zielgruppe sind vor allem Menschen in der Lebensmitte. Gedacht sind diese Kurse vor allem für Menschen jenseits der Lebensmitte, die selbst schon auf eigene „Stufen“ und Wendepunkte in ihrem Leben zurückblicken können. Biblisches Wissen wird nicht vorausgesetzt, durch die unterschiedlichen methodischen Zugänge ist der Kurs auch für Kirchenferne sehr gut geeignet.
Ein Kurs ist überschaubar gestaltet. Ein Kurs umfasst vier in sich abgeschlossene Einheiten von je zwei Stunden, die in der Regel wöchentlich angeboten werden. Es gibt inzwischen 15 verschiedene Kursthemen. Die Themen reichen von „Alles hat seine Zeit“ über „Liebe ist nicht nur ein Wort“ bis zu „Durch Krisen reifen“.
Was diesen Kurs besonders macht: So wird bei Stufen des Lebens ein geschützter Raum eröffnet, in dem Gefühle und Erfahrungen, Gewissheit und Zweifel zur Sprache gebracht werden können. Die eigene Lebensgeschichte kann punktuell sich mit einer biblischen Figur verbinden.
Bildungsangebote der Kirchen heute
Die katholische Kirche ist ebenfalls sehr aktiv. Das Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V. lädt auch in diesem Jahr ein zu Glaubenskursen und religiöser Bildung. Das Bildungswerk lädt zu den Angeboten ein, bei denen sehr gezielt und bewusst Räume für Glaubensgespräche geöffnet werden, damit Menschen den christlichen Glauben nicht nur intellektuell kennenlernen, sondern erfahrungsbezogen vertiefen können. Über seine 9 Katholischen Familienbildungsstätten und 11 Katholischen Bildungswerke erreicht es mit 12.000 Kursen jährlich 170.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Die evangelischen Kirchen haben verschiedene Initiativen gestartet. Auf der Webseite kurse-zum-glauben.de werden eine Reihe von Glaubenskursen vorgestellt: Kurse zum Reformationsjubiläum ebenso wie für Kirchenvorstehende, Jugendliche und junge Erwachsene. Viele Gemeinden und Bildungseinrichtungen bieten Kurse zum Glauben an, die sich speziell an Erwachsene richten.
Auch die Studierendengemeinden sind aktiv. Die Bundes-ESG bietet Module für religiöse und theologische Bildung in den ESGn an. Sie sollen Anregungen für Themenabende geben und in der Planung der Abende unterstützen. Als Grundstock gibt es zwölf klassisch dogmatische Themen, die aber mit der Zeit aufgestockt werden sollen.
Wie Glaubenskurse Menschen erreichen
Die richtige Ansprache finden
Glauben ist gar nicht so einfach. Wir alle stellen uns jedoch unbewusst oder bewusst Fragen rund ums Thema Glauben: Wer bin ich, wo komme ich her, was passiert mit mir nach dem Tod? Glaubenskurse helfen, solche Fragen für sich zu beantworten.
Die Milieu-Frage spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Blick auf die Adressatinnen und Adressaten ist auch die im Rahmen des Projekts der Evangelischen Kirche in Deutschland Erwachsen glauben herausgearbeitete „Milieu-Unwucht“ von Bedeutung. Die Kurse selbst und die kirchlichen Anbieter repräsentieren bestimmte Milieus, die zugleich einladend wie ausgrenzend sind.
Beziehung vor Information
Ein Schlüsselfaktor ist die persönliche Beziehung. Evangelisation ist immer Beziehungsarbeit und nicht nur Inhaltsvermittlung. Das zeigt sich auch in den Zahlen: Die meisten Menschen kommen durch persönliche Einladungen zu Glaubenskursen.
Diese Beziehungsdimension von Alpha spricht am lautesten zu einer Kultur, die unter zunehmenden Gefühlen von Einsamkeit und sozialer Isolation leidet, in der die wichtigste Frage nicht mehr lautet: „Was glaube ich?“, sondern „Wo gehöre ich hin?“
Neue Wege in digitalen Zeiten
Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung beschleunigt. Der Online-Glaubenskurs habe sich in den vergangenen Monaten bewährt. So sei er seit März 2020 über 270-mal von Gruppen und Gemeinden durchgeführt worden. Für 2021 seien bereits weitere 170 Online-Kurse geplant.
Online-Kurse haben besondere Vorteile: Sie erreichen Menschen, die sich noch nicht in eine Gemeinde trauen. Sie ermöglichen Teilnahme von zu Hause aus. Und sie sind oft niederschwelliger als Präsenzveranstaltungen.
Was bewirken Glaubenskurse?
Persönliche Veränderungen
Teilnehmende berichten oft von tiefgreifenden Erfahrungen. Sie entdecken ein neues Gottesbild, finden Antworten auf Lebensfragen oder erleben Gemeinschaft neu. Manche kommen zum Glauben, andere vertiefen ihren bestehenden Glauben.
Menschen entdecken hier eine Beziehung zu Jesus und erleben den Heiligen Geist. Wenn Menschen ihre Freunde zu Alpha einladen, erleben sie die Freude, das Wirken des Heiligen Geistes bei der Erlösung aus nächster Nähe zu sehen. Diese Ermutigung hilft ganzen Kirchengemeinden, die Freude an der Evangelisation wiederzuerlangen.
Gemeinden werden belebt
Glaubenskurse wirken auch auf die Gemeinden zurück. Gäste, die zu Alpha kommen, kommen oft als Helfer für die nächste Runde zurück und integrieren sich in das Leben der Gemeinde. So entstehen neue Mitarbeiterkreise und die Gemeinde wird insgesamt lebendiger.
Die Kurse helfen auch, eine Willkommenskultur zu entwickeln. Gemeinden werden befähigt eine Kultur der Gastfreundschaft und des Willkommens zu schaffen, ihr soziales Netzwerk fantasievoll zu aktivieren oder neue Kontakte zu knüpfen.
Praktische Fragen der Durchführung
Wer kann Kurse anbieten?
Die Leitung von Glaubenskursen können sowohl Haupt- als auch Ehrenamtliche übernehmen. Bei manchen Kursen wie „Stufen des Lebens“ ist eine spezielle Schulung nötig. Die Arbeitsmappen für die einzelnen Kurse können nur in Verbindung mit der Teilnahme an einem Kursleiterseminar erworben werden. Dort wird jeweils ein Kursdurchgang miterlebt und die Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat, das zur Durchführung der Kurse berechtigt.
Kosten und Materialien
Die meisten Glaubenskurse werden kostenlos für Teilnehmende angeboten. Alpha-Kurse werden für die Besucher kostenlos angeboten. Die Gemeinden tragen die Kosten oder finanzieren sie durch Spenden.
Die Materialien sind oft sehr professionell aufbereitet. Du bekommst kostenlos Zugang zu allen Alpha-Materialien: den Alpha Film Serien, Gesprächsleitfäden, Einladematerial und vielem mehr. Alles was du für die Durchführung von Alpha brauchst, ist online verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.
Räume und Atmosphäre
Die Umgebung spielt eine wichtige Rolle. Kurse finden in Gemeindehäusern statt, aber auch in Cafés, Wohnzimmern oder online. Wichtig ist eine einladende Atmosphäre, in der sich Menschen wohlfühlen.
Bei manchen Kursen wie Alpha ist das gemeinsame Essen zentral. Es schafft Gemeinschaft und lockert die Atmosphäre auf. Bei „Stufen des Lebens“ sind es die Bodenbilder, die eine besondere Atmosphäre schaffen.
Kritische Stimmen und offene Fragen
Theologische Diskussionen
Nicht alle Kurse sind unumstritten. Streng pietistische Kreise nehmen Anstoß an der Behandlung des Heiligen Geistes, die auch die Geistesgaben umfasst, und stufen den Alpha-Kurs daher als (zu) charismatisch ein. Die Reformierte Kirche Kanton Zürich, der der Alpha-Kurs zu evangelikal ist, gab einen eigenen Glaubenskurs, Glauben12 heraus.
Die Reichweite
Eine Schwierigkeit bleibt die begrenzte Reichweite. Trotz aller Bemühungen erreichen Glaubenskurse oft nur bestimmte Milieus. Menschen aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund sind oft unterrepräsentiert.
Nachhaltigkeit
Die Frage der Nachhaltigkeit ist wichtig. Mit Rücksicht auf den oftmals festzustellenden „Kulturschock angesichts des kirchlichen Anschlussangebots“ ist andererseits auch über weiterführende Formate nach Abschluss des Glaubenskurses nachzudenken. Wie geht es nach dem Kurs weiter? Wie werden Menschen in die Gemeinde integriert?
Der Blick nach vorne
Neue Formate entstehen
Die Entwicklung geht weiter. Neben den klassischen Kursen entstehen neue Formate: Kurse für spezielle Zielgruppen wie Männer, Familien oder Senioren. Kurse zu besonderen Themen wie Ehe oder Lebensübergänge. Und digitale Formate, die neue Zielgruppen erschließen.
Integration in die Gemeindearbeit
Glaubenskurse werden zunehmend als fester Bestandteil der Gemeindearbeit gesehen. Sie sind nicht mehr nur ein zusätzliches Angebot, sondern Teil einer Gesamtstrategie der Gemeindeentwicklung.
EMMAUS geht über gute Anfänge im Glauben hinaus. Weiterführende Kursmaterialien, die sich für selbstorganisierte Kleingruppen eignen, vertiefen Inhalte aus dem Basiskurs und helfen Menschen ein größeres Verständnis des Glaubens zu erwerben. Der Basiskurs und die weiterführenden Kursbücher bieten ausreichend Material, um daraus für Kleingruppen ein längerfristiges Bildungsprogramm zu schaffen.
Ökumenische Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen wächst. Viele Kurse werden ökumenisch angeboten. Das zeigt: Der Glaube verbindet mehr, als Konfessionsgrenzen trennen.
Was bleibt?
Glaubenskurse sind mehr als nur Wissensvermittlung. Sie sind Orte der Begegnung – mit sich selbst, mit anderen und mit Gott. Sie bieten Raum für Fragen und Zweifel, für Suche und Entdeckung.
In einer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung suchen, bieten Glaubenskurse einen Weg. Nicht als fertige Antworten, sondern als Einladung zum Dialog. Als Möglichkeit, den eigenen Glauben zu entdecken oder zu vertiefen.
Die Vielfalt der Angebote zeigt: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Jeder Mensch ist anders, jede Gemeinde hat ihre eigene Kultur. Und genau diese Vielfalt ist eine Stärke. Sie ermöglicht es, unterschiedliche Menschen zu erreichen und ihnen auf ihre Weise zu begegnen.
Glaubenskurse werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft. Als Orte des Lernens und der Gemeinschaft. Und als Räume, in denen Menschen ihren eigenen Weg zum Glauben finden können.
Weiterführende Links:
- Kurse zum Glauben – Portal der EKD – Übersicht über verschiedene Glaubenskurse in Deutschland
- Alpha Deutschland – Offizielle Seite des Alpha-Kurses für Deutschland
- Stufen des Lebens – Informationen und Termine zu diesem besonderen Glaubenskurs
- AMD – Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste – Übersicht über Emmaus und Spur8
- Bildungswerk der Erzdiözese Köln – Katholische Glaubenskurse im Erzbistum Köln






